Über die Stiftung

Ziel der Stiftung

Das Ziel der Stiftung ist die Rettung der Orgel in der Kirche der Heiligen Familie in Chełmsko Śląskie (Schömberg). Die Stiftung entstand 2004. Die Stiftung hat aktuell 24 Mitglieder, die freiwillig arbeiten.

Behörde und Struktur

Vorsitzender der Stiftung
Krzysztof Majerski

Prüfungskommission:
Marian Zięba
Marian Janus
Andrzej Pajor

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Veranstaltungen

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Einige Worte über den Ort, wo sich die Orgel befindet…

Chełmsko Śląskie

Heute ein Dorf, in dem aber die ursprüngliche Stadtplanung bewahrt wurde so dass man auch heute noch den ehemaligen Stadtcharakter erkennen kann. Die ersten Urkunden, die das Dasein von Chełmsko Śląskie (Schömberg) mit Stadtrechten bestätigen, stammen aus dem 13. Jh. Seit der Mitte des 14. Jhs. war der Ort im Besitz der Zisterzienser aus Krzeszów (Grüssau). Im 14. Jh. wurde es zu einem berühmten Zentrum des Textil- und Leinenhandels. Chełmsko Śląskie erlitt in der Zeit des 30-jährigen Krieges (1618-1648) einen Niedergang und verlor sogar für einige Zeit die Stadtrechte. Eine nochmalige Blüte der Ortschaft erfolgte um die Jahrhundertwende (17. und 18. Jh.), als sich die Heimarbeit der Leinenweber entwickelte. Das Leinen, das hier hergestellt wurde, fand reißenden Absatz nicht nur in ganz Europa, es wurde auch nach Amerika geliefert. Aus dieser Zeit stammen auch die wichtigsten Denkmäler, die in der Ortschaft zu bewundern sind. Unter ihnen gibt es den Komplex Weberhäuser, die sogenannten “12 Apostel” (aus dem Jahre 1707), der zu den interessanten Denkmälern des Holzbauwesens in Polen gehört. Jedes Jahr findet in Chełmsko Śląskie ein zweitägiges Fest “Mit Leinen in Europa” statt.

Kościół w Chełmsku Śląskim

Fot. M. Gabrowski www.mieczyslaw.gabrowski.eu


Die Kirche der Heiligen Familie in Chelmko Slaskie (Schömberg)

Ehemalige Stadtpfarrkirche eines Städtchens der Weber und Handwerker, welches jahrhundertelang den Zisterziensern gehörte und wo deshalb oft Künstler aus Grüssau (Krzeszów) arbeiteten. Erstmals erwähnt 1343. 1670-91 wurde der heutige Barockbau errichtet, gestiftet von dem Grüssauer Abt Bernhard Rosa und entworfen von Martin Allio. Es ist eine Wandpfeilerkirche mit Reihen von Kapellen an den Seiten und Emporen darüber. Wände und Decke bekamen Stuckdekoration. Innen eine reiche Ausstattung. Hauptaltar von 1712-1713, geschaffen in der Werkstatt von Christoph Königer mit dem Gemälde der Hl. Familie wahrscheinlich von Felix A. Scheffler. Die Kanzel fertigte 1686 der Grüssauer Schnitzer G. Schrötter. Im südlichen Teil befindet sich ein spätgotisches Relief der Krönung Mariä, um 1500, verbunden mit Figuren vom sog. “Meister von Lüben“ (Lubin). Zahlreiche barocke Gemälde, unter anderem von Felix A. Scheffler und Georg W. Neunhertz, zieren den Kirchbau.